Unser familiär geführter Gasthof ist ein über 150 Jahre altes Haus mit langer gastronomischer Tradition.
Das Haus wurde etwa 1850 erbaut.

Der Fremdenverkehr in der Sächsischen Schweiz nahm Anfang des 20 Jahrhunderts immer mehr zu. Daraufhin kaufte der Gastwirt Ernst Gottlieb Wilde am 1. Juli 1912 das Haus und baute es zu einer kleinen Gastwirtschaft aus.
Einer der bekanntesten Gastwirte der „Schönen Höhe“ war der Maurer Martin Heilfort, der den Gasthof am 19. Dezember 1929 erwarb und bis 1933 erweiterte. Der Seitenflügel mit dem Gesellschaftszimmer wurde angebaut sowie der ursprüngliche Gastraum und die Küche vergrößert.


„Schöne Höhe“ um 1943

Neben den handwerklichen Talenten besaß Martin Heilfort die Liebe zur Natur. Er war ein aktives Mitglied des sächsischen Alpenvereins. Deshalb waren die Gaststube und das Gesellschaftszimmer mit einem umlaufenden Fries von Alpenmotiven bemalt, welches leider nicht mehr vorhanden ist.
Martin wanderte viel mit den Urlaubsgästen in das nahe gelegene Bärensteingebiet. Um Platz für eine schöne Rast zu haben, baute er an der Südflanke des großen Bärensteins die lange Bank, die nach ihm „Martins Ruh“ benannt wurde und heute noch zum Verweilen einlädt.
Martin Heilfort wirkte 34 Jahre in der „Schönen Höhe“.

1963 erwarben der Serviermeister Helmut Gantze und seine Frau Waltraut die „Schöne Höhe“, die sie über 20 Jahre betrieben. In dieser Zeit wurde sie zum beliebten Domizil für Bergsteiger und Wanderer in der Sächsischen Schweiz.

2006 übernahmen wir das Gasthaus und gestalteten die Gaststube, Küche und die 4 Pensionszimmer um.
Unser neu erbauter Ofen sorgt ebenso für Gemütlichkeit wie der etwa 80 Jahre alte Stammtisch, der wieder an seinem ursprünglichen Platz steht.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

Ihre Wirtsleute Ines und Peter Hoffmann sowie das Küchenteam

 


Noch einiges Wissenswertes
Auf dem Hausberg von Naundorf, dem kleinen Bärenstein, sind noch Reste der Grundmauern des ehemaligen Berggasthauses erkennbar. Schon 1851 gab es die erste einfache Restauration. Eine nette kleine Geschichte ist von damals überliefert:

Da die Restauration selten geöffnet war, kam im Laufe des Sommers hin und wieder eine schon bejahrte Frau, namens Schönlein, aus Struppen mit einigen Flaschen einfachen Biers, die sie an Gäste abzusetzen versuchte. Der Besuch zu jener Zeit war aber so schwach, dass sie nicht immer das Bier zum Verkauf bringen konnte. In solch einem Falle vergrub sie die unverkauften Flaschen auf der Höhe an einem bestimmten Ort. Das Versteck hatte sie in vertraulicher Weise dem Oberbahnwärter Müller, der die Höhe öfter besuchte, offenbart und dieser bediente sich in Abwesenheit der alten Frau selbst.
Oberbahnwärter Müller war von der herrlichen Aussicht und dem Bier so angetan, dass er die Restauration auf dem Bärenstein erwarb.

Um dem Namen „Bärenstein“ stärker Ausdruck zu verleihen, hielt man ab 1902 hin und wieder einige Braunbären in einem Zwinger. Diese lebten meist nicht lange und landeten letztendlich in der Pfanne.

Von 1936 bis 1942 war der Naundorfer Walter Roßberg der letzte Wirt des Berggasthauses; leider verfiel es nach 1945.

Nachfahren der Familien Heilfort und Roßberg leben heute noch bei uns in Naundorf.

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